Musikgruppe Hotspot Zagreb 2016

ANDIH, 16 Dec 2016, WELT

Ein paar Tage bevor wir nach Zagreb verreist waren, hatte ich erfahren dass ich für die Musik Gruppe bei der Veranstaltung ausgewählt wurde. Ich war aber nicht wirklich darüber überrascht, denn schliesslich war das eine der zwei Gruppen wo ich gehören wollte, neben der mit dem Tanzen. Tanzen ist ja auch ganz einfach. Alles was man dafür tun muss ist ein Paar einfache Schrittfolgen zu lernen und das war’s. Bei der Musik-Gruppe sollte man vielleicht eine besondere Stimme haben oder man musste fähig sein einen Instrument zu spielen, was ich offensichtlich nicht kann. Deswegen war ich unsicher ob das das Richtige für mich war.

Mit dem Musiklehrer, Alfred Baar, haben wir am ersten Tag unseres Aufenthaltes in Zagreb Bekanntschaft gemacht, und der Ort, wo das geschehen ist, war die eigene Bühne von dem 17. Gymnasium, der Schule wo wir für die Vorstellung jeden Tag geübt haben. Es war ein wirklich grosser Sahl wo wir alle zusammen locker reinpassen könnten, und es war mit allen teschnischen Schnick Schnack ausgestattet, das man zum Presäntieren oder Schauspielern braucht.

Am zweiten Tag, habe ich zum aller ersten Mal in meinem Leben Musikunterricht gehabt und das von 9 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags. Natürlich gab es hin und wieder auch Pausen die 20 bis 30 Minuten dauerten je nach dem, wie viel Uhr es war. Der erste Unterrichtstag hat auch dabei geholfen, dass wir die Schüler aus den anderen Ländern etwas besser kennenlernen, und am Ende des Tages sind viele neue Freundschaften dabei entschlossen worden. Nicht zu vergessen, wir haben Aufwärmübungen für die Stimme gemacht, haben schöne Deutsche Lieder gesungen, haben zum Spass Gitarrespielen ausprobiert, und haben die Blätter für unseren Text bekommen, den wir bei der Aufführung vortragen würden.

Noch zwei Tage bis es so weit ist! An diesen zwei Tagen, haben wir weiterhin hart an die Lieder und Texte für die Vorstellung gearbeitet. Es war hart aber auch spassig. Wir haben eine Menge Fehler gemacht, haben darüber gelacht, und haben von denen gelernt.

Montag war der Tag der Wahrheit! Es dürfte nichts schieff gehen! An diesem Tag sind wir eine halbe Stunde früher aus dem Bett im Hostel aufgestanden. Anders als bei den anderen Tagen, wo wir uns im Morgengraue immer schläfrig fühlten, weil wir letzte Nacht bis zum Umfall gefeiert hatten, war es heute etwas anders. Wir haben ein Tag vorher früher geschlafen, um genug Energie für diesen besonderen Tag aufzusammeln, weil wir wussten, wir würden das brauchen. Wir sollten nähmlich am Montag, zwei Mal nacheinander die selbe Aufführung machen. Als erstes die Generalprobe im Theater und gleich danach die wirkliche Vorstellung. In diesem Tag fand der Musikunterricht nicht bei einem gewöhnlichen Klassenzimmer in der Schule statt, sondern im Theater. Da haben wir auch die Schüler aus der Tanz- und Schauspiel- Gruppen getroffen, zusammen mit ihren Lehrern.

Es musste erst überlegt werden, wie das mit der Musik und Beleuchtung auf der Bühne aussehen sollte. Ein weiteres Problem war das mit der Plazierung, aber das war mehr ein Problem für die Schauspielgruppe, weil die mussten ja die ganze Zeit auf der Bühne bleiben.

Unsere Gruppe musste ständig bewegen. Wir waren einmal im Publikum sitzen, danach am Ende des Theatersaals und machmal vorne auf der Bühne. Nachdem es entschieden wurde, wie das Ganze laufen sollte, wurde es endlich Zeit für die Generalprobe, um vielleicht noch ein paar winzige Sachen zu korregieren. Es hat zwar eine weitere Stunde gedauert, aber das wurde auch geschafft.

Danach war die wirkliche Aufführung dran. Wir waren immernoch ein wenig aufgeregt, weil eine grosse Menge von Schülern gekommen ist. Ganz am Anfang gab es auch ein Paar kleine teschnische Schwirigkeiten mit dem Mikro und Projektor, aber das hat uns nicht aufgehalten. Alles ist bis zum Ende wunderbar gelaufen, so gut dass ich es sogar selbst nicht fassen kann. Das Publikum war wirklich sehr beeindruckt und wir haben ganz viel Aplaus bekommen. Es war einer der schösten bisherigen Erlebnisse meines Lebens.

Ich möchte zuletzt noch unseren Musiklehren, Herr Alfred Baar, führ seine harte Arbeit mit uns bedanken. Ohne ihm hätten wir das gar nicht geschaft. Geduldig und spielerisch hat er es geschaft in nur drei Tagen uns alles beizubringen, war wir für die Aufführung benötigen.

© AndiH

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